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Was ist eine Cyberversicherung?

Die Cyberversicherung ist ein wachsendes Segment in der Versicherungsbranche. Dies hilft Unternehmen, große Verluste durch Datenbanksicherheitsverletzungen zu vermeiden. Bei so viel Geld und persönlichen Informationen, die täglich im Internet ausgetauscht und gespeichert werden, kann die Cyberkriminalität nicht ignoriert werden. Viele organisierte kriminelle Gruppen betrachten kleine Unternehmen als besonders leichte Ziele mit geringem Risiko.
Cyberversicherungen kann Erst- und Drittversicherungsschutz umfassen. Durch die Erstabsicherung werden die Kosten verringert, die Ihrem Unternehmen entstehen. Dazu zählen Anwaltskosten, Systemreparaturen, Einkommensverluste und Öffentlichkeitsarbeit. Bei der Absicherung durch Dritte handelt es sich um Ansprüche gegen Ihr Unternehmen von Dritten, z. B. Ihren Kunden, die von dem Verstoß betroffen waren.

 

 

Mögliche Schäden

Der PlayStation-Effekt

 

2011 wurde das PlayStation Netzwerk von Sony durch Hacker attackiert. Das Interesse an Informationssicherheit stieg in die Höhe, und das aus gutem Grund. Der Angriff auf Sony enthüllte die Informationen von mehr als 70 Millionen Benutzerkonten und kostete das Unternehmen mehr als zwei Milliarden Dollar.
Im September 2017 war die Kreditauskunftsagentur Equifax von einer massiven Datenverletzung betroffen, die die persönlichen Informationen von rund 145 Millionen Amerikanern betraf. Diese Informationen enthielten Führerscheindaten und Sozialversicherungsnummern. Der Schaden für das Unternehmen liegt im dreistelligen Millionen-Bereich.
Neben Equifax wurden noch andere Unternehmen, wie z.B. Facebook, angegriffen. Man kann nur vermuten, wie viele Daten Schadsoftware von Hackern bereits erbeutet haben.
Das Interesse an Versicherungen für Cyberkriminalität steigt jedes Mal, wenn ein derart schwerwiegendes Ereignis in die Schlagzeilen gerät. Trotzdem gibt es viele Unternehmen, die nicht ausreichend geschützt sind.
Laut dem BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) haben rund zwei Drittel der deutschen Unternehmen keine eigenständige Cyberversicherungs-Politik und mehr als die Hälfte hat noch nicht einmal mit einem Versicherungsmakler gesprochen.
Die meisten kleinen Unternehmen verfügen nicht über die nötigen Ressourcen, um sich nach einem Datenschutzverstoß allein zu erholen. Hier setzt die Cyberversicherung an.
Im September 2017 war die Kreditauskunftsagentur Equifax von einer massiven Datenverletzung betroffen, die die persönlichen Informationen von rund 145 Millionen Amerikanern betraf. Diese Informationen enthielten Führerscheindaten und Sozialversicherungsnummern. Der Schaden für das Unternehmen liegt im dreistelligen Millionen-Bereich.
Neben Equifax wurden noch andere Unternehmen, wie z.B. Facebook, angegriffen. Man kann nur vermuten, wie viele Daten Schadsoftware von Hackern bereits erbeutet haben.
Das Interesse an Versicherungen für Cyberkriminalität steigt jedes Mal, wenn ein derart schwerwiegendes Ereignis in die Schlagzeilen gerät. Trotzdem gibt es viele Unternehmen, die nicht ausreichend geschützt sind.
Laut dem BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) haben rund zwei Drittel der deutschen Unternehmen keine eigenständige Cyberversicherungs-Politik und mehr als die Hälfte hat noch nicht einmal mit einem Versicherungsmakler gesprochen.
Die meisten kleinen Unternehmen verfügen nicht über die nötigen Ressourcen, um sich nach einem Datenschutzverstoß allein zu erholen. Hier setzt die Cyberversicherung an.
Was ist zu beachten?
Die meisten Versicherungen für Cyberkriminalität kosten je nach Vorfall bis zu einer Million Euro pro Jahr. Die Gesamtkosten hängen wahrscheinlich von der Art der Cyber-Sicherheit ab, die Sie haben, da die Agenturen Ihr Risiko bestimmen. Stellen Sie daher sicher, dass Sie ein umfassendes Sicherheits-, Sicherungs- und Wiederherstellungssystem eingerichtet haben, bevor Sie Angebote erstellen.
Die meisten Versicherungsgesellschaften fragen, wie Ihre Systeme bereits vor Viren und Hackern geschützt sind, und einige führen auch Prüfungen vor Ort durch. Von Kunden wird erwartet, dass sie die Risiken einer Sicherheitsverletzung verstehen und Betrug wie Phishing-E-Mails erkennen.
Viele Richtlinien enthalten auch Ausnahmen auf mehreren Seiten, am häufigsten durch Social Engineering verursachte Situationen. Wenn zum Beispiel ein Mitarbeiter einer Organisation einen Wurm oder Malware herunterlädt, werden Sie wahrscheinlich nicht abgesichert sein, oder der Versicherungsbeitrag könnte sehr viel teurer werden.
Wichtig: Prüfung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler
Denken Sie daran, dass Sie möglicherweise bereits abgedeckt sind. Sprechen Sie mit Ihrem Versicherer über die Informationssicherheit, um herauszufinden, was genau abgedeckt ist, um eine Doppelversicherung auszuschließen. Experten empfehlen, mit einem erfahrenen und unabhängigen Versicherungsfachmann zu sprechen, der Ihre aktuellen Richtlinien überprüfen und nach den besten Angeboten für einen Informationssicherheitsplan suchen kann, um die Lücken zu schließen. Eine solche unabhängige Beratung bei Versicherungen bietet ein Finanz- und Versicherungsmakler. 
Was deckt eine Cyberversicherung ab?
Viele Versicherungsunternehmen haben ein gutes Verständnis dafür. Ausfallzeiten, Information der Benutzer über ein Sicherheitsrisiko und Schutz vor Verleumdung und Verleumdungsvorwürfen kosten alles Geld, und nicht alle Unternehmen – insbesondere kleine Unternehmen – haben das nötige Einkommen, um das alles decken zu können.
Es ist wichtig, sich nach einer umfassenden Versicherung umzusehen, da die Cyberversicherung noch relativ neu ist und nicht alle Pläne so standardisiert sind wie die traditionelle Versicherung. Abhängig von der Politik, die sowohl Erst- als auch Dritte umfassen sollte, decken die meisten Cyberversicherungen die folgenden Schlüsselbereiche ab:

 

 

1. Haftung für Privatsphäre und Sicherheit
Dies bezieht sich auf schriftliche Mitteilungen und die Zahlung von Kunden für etwaige Verluste. Unternehmen müssen ihre Kunden in den meisten Fällen über einen Verstoß gegen die Datensicherheit informieren. Wenn Sie sicherstellen, dass alle Ihre Kunden über den Verstoß informiert sind, kann dies Tausende von Euro für wiederholte Post- und E-Mail-Nachrichten verursachen. Unternehmen, die einen Verstoß erleiden, sind verpflichtet, sich mit den Auswirkungen ihrer Kunden zu befassen. Dazu gehören Dienstleistungen, um Identitätsdiebstahl und Kreditüberwachung zu verhindern. Aufgrund dieser Bestimmungen ist jeder größere Sicherheitsverstoß eine PR-Katastrophe. Durch die enge Zusammenarbeit mit Ihrem Unternehmen und Ihren Kunden kann ein Versicherer jedoch den Schaden mindern.

 

2. Hardware-Reparaturen und Ausfallzeiten
Der Verlust von Daten und die Beschädigung des Netzwerksystems führt zu enormen Kosten und bedeutet viel Arbeit für Sie und Ihr Unternehmen. Das Ersetzen von Hardware und das Wiederherstellen von Dateien und Daten können teuer sein. Eine Cyberversicherung würde dies abdecken. Nach einer Sicherheitsverletzung kann es vorkommen, dass eine Datenbank für einige Tage außer Betrieb ist und der Service für Verbraucher beeinträchtigt wird. Die Abdeckung von Geschäftsunterbrechungen, einschließlich DDoS-Angriffen, ist nützlich, wenn ein Unternehmen aufgrund eines Vorfalls Einnahmen verliert.

 

3. Ransomware-Abrechnung
Wenn Ihr Unternehmen durch Ransomware von Ihren Daten ausgeschlossen wird, ist es die Aufgabe des Versicherers, alles abzuwickeln und dann einen Sicherheitsspezialisten zu beauftragen, der den Täter aufspürt. Cyberextortion hat sich zu einer beliebten Methode für Hacker entwickelt, um von kleinen Unternehmen zu profitieren.

 

4. Haftung für Medien / Webinhalte
Dies hat nichts mit Sicherheitslücken zu tun, ist aber ebenso wichtig – ein Unternehmen kann nicht alles überwachen. Benutzerforen oder Kommentare und Banneranzeigen können Quellen für mögliche Klagen sein. Der Haftpflichtschutz für Medien- und Webinhalte schützt Sie vor solchen Bedrohungen. Es deckt auch Vorwürfe wegen Verleumdung und Verletzung des Urheberrechts oder der Marke ab.

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